Wenn ich auf dieses Jahr zurückblicke, sehe vor allem die vielen Begegnungen, Erlebnisse Inspirationen und Erfahrungen, die 2025 für mich bereitgehalten hat. Die Projekte und Herausforderungen begannen mit einer Idee, doch erst im Miteinander, durch Vertrauen, Klarheit und Mut wurde daraus etwas, das trägt.
Dieser Rückblick ist deshalb mehr als ein Blick auf Projekte. Er ist ein kleines Staunen darüber, was entstehen kann, wenn Beziehungen und Gestaltung zusammentreffen.
Und er ist ein Auftakt – voller Vorfreude auf das, was im kommenden Jahr weiterwachsen darf. Danke 2025!
Meine Themen und Highlights in 2025
Kirche: NEU gedacht ist eröffnet – ein Herzensprojekt
Was für ein Projekt! Sie hat mich wirklich ein Jahr intensiv begleitet, herausgefordert und ich bin so dankbar für diese Zeit. Jetzt ist sie offiziell eröffnet.

Für mich als Innenarchitektin ein außergewöhnliches Projekt. Die Chance, ein Projekt ganzheitlich zu gestalten mit allem, was dazu gehört: Möblierung der Kirche, Lichtkonzept, Einbauten, grafische Gestaltung, einen Altar zu entwerfen und zu bauen, dem ganzen Projekt eine Leitlinie zu geben und dann noch mit einem tollen Entscheiderteam zu arbeiten – hat es zu einem Herzensprojekt gemacht.
Das Thema: Raum bilden und Raum geben
Wir haben einen Raum gebildet. Ohne Umbau, nur durch Möblierung. Es ist eine Umgebung entstanden, die den Bedürfnissen und Vorstellungen der Nutzer entspricht und die Möglichkeiten einer flexiblen Raumnutzung erlaubt und fördert. (siehe dazu auch: Kirche: NEU gedacht.) Wir haben Raum gegeben. Einen Ort geschaffen, der Gemeinschaft ermöglicht und Begegnung fördert. Das alles in einer besonders herausfordernden Zeit für die Gemeinde, da sich die Struktur der Gemeinde durch die Bildung einer Großgemeinde im totalen Umbruch befand und befindet (siehe dazu mehr: Eröffnet: Kirche: NEU gedacht).
Lebendige Kirche















Im Laufe des Jahres, habe in der NEUEN Kirche einige Veranstaltungen stattgefunden, die gezeigt haben, es funktioniert, so wie wir es geplant haben. Die Gedanken und Diskussionen haben sich gelohnt. Die Gemeinde arbeitet mit neuen Formaten, z.B.: KKK = Kunst, Kirche, Kultur. Es haben die Feierlichkeiten zum 150 jährigen Bestehen stattgefunden, und im Festgottesdienst, zu dem ich eingeladen war, habe ich entdeckt, wie die Gemeinde die Räume sich zu eigen gemacht hat und ganz neue Ideen der Nutzung entwickelt. Das macht mir wirklich eine große Freude.
Der Kirchenkreis hat auf seiner Homepage unter Aktuelles 21.01.2025 einen sehr guten Artikel zur Eröffnung veröffentlicht. Der Link dazu.
Ein Zitat meines persönlichen Architekten Heros, das ich in der Eröffnungsrede als Abschluss vorgetragen habe:
Zitat von Tadao Ando, Japanischer Architekt
„In der Architektur geht es nicht nur um Raum und Form, sondern um die tiefe Verbindung von Licht, Schatten und der Seele.“
Ein Haus in Schweden
Es ist nicht meins – oder irgendwie doch – nein, es gehört meinem Sohn. Es fühlt sich aber ein bisschen so an: Unser Haus in Schweden. Emotional ein wirklich großes Thema in diesem Jahr, vielschichtig, überraschend und herausfordernd.
Die ganze Geschichte dazu: Mein Sohn ist ausgewandert und arbeitet seit dem 1. August 2024 bei Lidl in Schweden im Headquarter in Stockholm. Land und Leute haben wir schon im letzten Jahr kennen und lieben gelernt.
Ziemlich genau ein Jahr später hat er der Stadt den Rücken gekehrt, ist aufs Land gezogen. Er hat sich ein Haus gekauft. Sofort zucken wir als Eltern erstmal zusammen: Ein Haus in einem fremden Land kaufen, worauf muss er achten, was sagt die Bank dazu, kann er das überhaupt einschätzen, in dem jungen Alter, bleibt er denn jetzt für immer da, jeden Tag 100 km zum Büro, und im Winter und und und… Stopp! Das, was ich gelernt habe – locker bleiben – man kann es ja einfach wieder verkaufen (O-Ton mein Sohn) Und wenn nicht jetzt, wann soll er denn solche Erfahrungen sammeln…
Die alte Schule – Gamla Skola






Runhällen ein Ort im Nichts mit ca. 360 Einwohnern. Und dann nochmal weiter ins Nichts bis Enekar Lund. Eine Schotterstraßen-Sackgasse mit 5 Häusern und der alten Dorfschule von 1917. Die hat er sich ausgesucht. Für mich als Innenarchitektin ein Traum. Ein Holzhaus auf einem riesigen Grundstück, mit einem zentralen Raum ( dem ehemaligen Klassenraum) von über 50qm, mit einer Deckenhöhe von 3,65m! 5 riesige Fenster, einem Böllerofen und einem Podest, auf dem früher das Lehrerpult stand. Das ist Raum.
Der Raum





Was Eltern dann so unterstützend machen: Umziehen aus der Stadt aufs Land, einrichten, herrichten, sehen, dass es der Sohn gemütlich hat. Dazu kommen Renovierungsarbeiten, der Garten wird in Schwung gebracht, Feuerschale gekauft und aus dem Haus ein Zuhause machen: Im Mai, in den Sommerferien, in den Herbstferien, über Nikolaus. Herrlich. Durch Secondhand Läden gestreift, bei Ikea Dauergast gewesen, Baumärkte sind unser bester Freund und der Holzhandel natürlich. Wir haben gebaut, Holz gedackt, ein Plumpsklo reaktiviert und einen Raum für ein weiteres Komposterklo gebaut, Möbel gezimmert, Bilder aufgehängt, geschrubbt, Fenster gängig gemacht, einen Küchenblock gebaut, Kabel gezogen und einfach rumgepröttelt. Aber auch die Nachbarn kennengelernt, Midsommar gefeiert, im See schwimmen gewesen, Stockholm weiter erkundet, die Gegend im Nichts entdeckt und festgestellt, dass es dort doch Leben gibt und viel, viel Natur. Und wir haben Elche gesehen – ja – haben wir.
Emotional auch eine sehr aufregende Zeit. Loslassen, ankommen, von der eigenen Courage überrannt werden, Stolz, Freude, Angst, Einsamkeit, Selbstwirksamkeit spüren und einfach machen. Eine tolle Zeit. Zu tun gibt es dort auch weiter immer etwas. Wir dürfen wiederkommen! Ich freue mich jetzt schon.
Ich habe mich bei The Content Society angemeldet
„The Content Society(TCS) ist ein einjähriges Blog- und Content- Programm von Judith Peters, das Menschen dabei unterstützt, konsequent wöchentlich zu bloggen, ihre Sichtbarkeit aufzubauen und eine starke, authentische Online-Präsenz zu entwickeln. Es richtet sich besonders an Selbstständige, Coaches, Kreative und Unternehmerinnen, die ihre Expertise zeigen und ein nachhaltiges Content-Fundament schaffen wollen.“ sagt Copilot. Stimmt – hier hat die KI alles gut zusammengefasst. Ich habe vorher schon bei einigen Challenges von Judith Peters mitgemacht. Meine Jahresrückblicke ab 2022 sind z.B. so entstanden.
Mitte Juli habe ich mich angemeldet – obwohl ich eine nicht so gute Auftragslage hatte. Das hat mich schon Überwindung gekostet. Aber irgendwie habe ich mich auch gerade deshalb dazu entschlossen. Das Arbeiten an meinem Blog ist eine wichtige Grundlage für alles, was ich tue, und es braucht schon Zeit – und die hatte ich in dem Moment.
Eine gute Entscheidung
Ich habe viel geschafft und die „freie Zeit“ wirklich genutzt. TCS ist als Projekt in meiner Projektliste gelaufen.
- Ich habe in 5 Monaten 26 sechsundzwanzig! Blogartikel geschrieben
- Davon 4 Cornerstone-Artikel, das sind Grundsatzartikel, die ausführlich meine Hauptthemen vorstellen.
- Alte Artikel überarbeitet und sichtbarer gemacht
- Ich habe Feedbacks für meine Artikel erhalten – und dabei viel gelernt
- Selber Feedback gegeben und noch mehr gelernt
- Die Wochenthemen von Judith sind auch immer etwas von Persönlichkeitsentwicklung. Themen, auf die ich selber, nicht gekommen wäre und auch Themen, die Nachdenken fordern und Haltung zu verschiedenen Fragestellungen entstehen lassen.
- Eine technische Sprechstunde hat mich bei dem ganzen Technik-Hokuspokus unterstützt. Ich konnte Fragen stellen und habe Antworten erhalten
- Ich habe tatsächlich einige Angstthemen zu technischen Einstellungen umgesetzt, aufgesetzt und gestartet – fast ganz alleine!
- Mein Newsletter ist wieder aktiviert und das Erste auch schon verschickt
- Nette Menschen und interessante Themen entdeckt, denen ich sonst nie begegnet wäre.
- Ich freue mich auf die nächsten 6 Monate – eine Investition, die sich lohnt.
Einfach die Titelbilder der Blogartikel, die ich geschrieben habe, anklicken und mehr zu den Themen lesen.







60 – nicht nur eine Zahl
1965 ist ein guter Jahrgang. Aber ich muss schon immer sehr weit herunterscrollen, wenn ich mein Geburtsdatum bei irgendeiner Anmeldung anklicken möchte. Seit gut 2 Jahren sage ich schon immer, wenn mich jemand fragt: Ich bin fast 60. Das hat völliges Unverständnis bei meinem Mann hervorgerufen. „Man macht sich doch nicht älter.“ Übrigens: Auch er ist Jahrgang 1965 und genau genommen, auch noch 4 Wochen älter als ich.
Anfang 2025 haben wir uns entschlossen, dieses Ereignis zu feiern. Also haben wir direkt im Januar eine „Save the Date“ WhatsApp verschickt: Sonntag, den 28. September freihalten für eine Matineeveranstaltung.
Die Location – ein besonderer Ort
Eine Idee, wo wir feiern, war sofort da: Wir feiern in der Kirche, die ich neu gestaltet habe. Das ist einfach ein toller Ort, eine besondere Atmosphäre, und es hat etwas mit mir zu tun. Auch mit Uwe, denn hier ist er mit seiner Band Stolberk schon einige Male mit dem legendären Weihnachtskonzert aufgetreten. Am Ende der Sommerferien haben wir dann unsere Einladung verschickt.

Freundschaft – das ist es!
Ja, was für ein Thema hat denn die Veranstaltung? Wir feiern uns? Wir feiern 60 Jahre mit Rückblick? Was ist uns denn wichtig? Was machen diese 60 Jahre für uns aus? Das Interessante war, dass wir anfingen, unser Leben zu betrachten. Wir haben noch Meilensteinen geschaut, nach Ereignissen, die uns wichtig waren, die uns geprägt haben. Eine Reise in unsere Vergangenheit, in unser Geschichte. Uwe und ich haben Dinge unterschiedlich gewichtet. Viele Meilensteine waren auch klar, manch eine Jahreszahl mussten wir genauer recherchieren. Bei dieser Auseinandersetzung ist uns klar geworden, wie wichtig und welche Bedeutung Freundschaften für uns und unser Leben sind. Außerdem wollten wir gerne vermitteln, dass mit dem 60. Geburtstag nur ein Zwischenschritt erreicht ist und wir weiterdenken wollen und Pläne schmieden.
Lebenslinien Leporello
Die Idee war, unsere Lebenslinie aufzumalen und die wichtigsten Ereignisse dort einzutragen. Ich habe ein Leporello gebastelt und es ist über 4 Meter lang geworden, 60 Jahre sind eine lange Zeit! Unsere Freunde haben sich dann, mit einem Punkt an die Stelle eingeklebt, wo wir uns das erste Mal getroffen haben. Das gab viel Gesprächsstoff auf unserer Feier, und alle sind in unsere und damit auch in ihre eigene Geschichte eingetaucht. Wir haben jetzt eine tolle Lebenslinie, einen Überblick über unser Leben, viele Erinnerungen sind wieder präsent und Zusammenhänge sind klar geworden.
Auf der Rückseite des Leporellos, ist übrigens noch Platz für die nächsten 60 Jahre…







Fun Fact: Ich wollte eine 60 kaufen – gab es nicht, 60 war aus! So habe ich dann 2×30 mitgenommen. Mit der Geschichte, dass wir ein großes Fest zu unserem 90. gefeiert haben und damals die Geburtstagszahl verdoppelt haben. Jetzt halbieren wir besser, die Zahlen werden einfach zu groß….
Meine Bildergeschichte über 2025 – schöne und besondere Momente
Diese Rubrik mag ich sehr. Ich scrolle durch meine Fotos auf dem Handy und das gesamte Jahr entsteht neu vor meinen Augen. Manches habe ich tatsächlich gar nicht mehr so richtig diesem Jahr zugeordnet …
Januar
Genesis, eine Lichtshow in Düsseldorf, ein Weihnachtsgeschenk von unseren Weihnachtsfamilie-Freunden


Februar
Einer meiner Lieblingsorte in Dortmund: Les Lumieres am Phönixsee


März

Büroausflug nach Maastricht

Abschiedsausflug mit Corinna und Ludwig nach Leiden: ein Wochenende für uns, vor der Abreise in ihr Sabbatjahr
April

Familienausflug nach Hamburg: Eine wunderbare Zeit mit tollen Erlebnissen.
Mai

3,2,1 – Seins. Hauskauf in Schweden – alles online.

Kopenhagen mit den Mädels: wie immer eine tolle Zeit und diese Stadt ist ein echter Knaller. So viele, gute und zeitgemäße Architektur auf einem Fleck – Wahnsinn. Da muss ich noch einmal hin.
Juni


Umzug aus der Stadt aufs Land. Stockholm – Runhällen: 1 Mann und Hausbesitzer, 1 Frau, ein 3,5 Toner und ein Haushalt mit nicht so vielen Möbeln, aber einigen Kartons und gefühlt 1000 einzelnen Teilen…



20.Juni. Ein großes, wichtiges Ereignis durften wir in der Dorfgemeinschaft direkt mitfeiern: Midsommar! Am Gemeindehaus in Runhällen, wurde der Baum aufgerichtet, es wurde darum herum getanzt und gesungen. Für die Gemeinschaft von Runhällen waren Tische eingedeckt, es gab Kaffee und Kuchen. Und wir mitten drin!

29.06.2025 In diesem Jahr habe ich das erste Mal am Tag der Architektur teilgenommen.Und es waren 24 Interessierte vor Ort.
Juli


Der Juli und bis in den August stand ganz im Zeichen unserer Dependance in Schweden. Wir sind mit einem absolut vollgepacktem VW-Bus Richtung Schweden aufgebrochen. Möbel und einige Dinge aus dem Haushalt meiner Schwiegermutter, die im Mai verstorben ist und ein ganzes Haus zurückgelassen hat, mit Dingen, die wir alle schon haben oder einfach nicht gebrauchen können – aber Leo und sein Haus in Schweden. Und es ist so erstaunlich, wie die Dinge in der alten Schule in Schweden zu neuem Leben erwacht sind.
August



Kuben Turnier der Nachbarschaft mit Gästen. 80 Schweden in 6 Gruppen spielen dieses schwedische Schach gegeneinander und wir sind eingeladen mitzumachen. Sagenhaftes Wetter, sehr nette Leute – eine tolle Erfahrung.






Irgendwann war dann die gesamte Familie vor Ort: Handwerken ist angesagt. Wir haben geschraubt, gestrichen, gesägt, Bäume gefällt, geschleppt, gehobelt und hatten einen Höllenspaß.

22.August: Happy Birthday, Uwe!
September


Unser Feuerplatz ist fertig – eine einjährige Bauzeit wird mit Stockbrot an einem lauschigen Abend im September abgeschlossen und eingeweiht: Danke unserem Garten- und Landschaftsbauer Julius!




Herzlichen Glückwunsch Julius! Die Ausbildung zum Brandmeister ist erfolgreich abgeschlossen.

Unser Matinee an meinem Geburtstag: 28.09.2025. Ein ganz besonderes Fest. Mit großer Dankbarkeit für all unsere Freundinnen und Freunde, Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter. Schön, dass es euch gibt.
Oktober






Schweden im Herbst: wunderschönes Licht, tolle Farben und unglaubliches Licht. Eine ganz besondere Stimmung.
November


4 Freundinnen, alle Jahrgang 1965 auf Wellnesstour in Iserlohn! Herrlich war´s. Ein ganzes Wochenende mit Euch!
Dezember



Nikolaus in Schweden – kurze Workation: Weihnachtsmärkte, Weihnachtsdeko für Leo und Nobel-Light-Week in Stockholm

Die Adventszeit beginnt – wie jedes Jahr mit dem Konzert meines Gospelchors. Weihnachten kann kommen.

Und auch im diesem Jahr: Die Showtime der Familie reisst nicht ab. Stolberk´s Weihnachtskonzert in der ev. Kirche in Niederwenigern
Mein Jahr 2025
Das erste Mal
Das habe ich 2025 zum ersten Mal gemacht – neue Erfahrungen sammeln
Der Tag der Architektur
Ich habe das erste Mal mit einem Projekt am Tag der Architektur teilgenommen. Es waren 24 Interessierte vor Ort und es waren sehr nette Begegnungen mit sehr unterschiedlichen Menschen. Ein sehr netter Austausch und ein allgemein sehr positives Feedback auf die Gestaltung der Kirche. Das hat mich sehr gefreut und ich war richtig stolz auf mein Herzensprojekt. Womit ich nicht gerechnet hatte, war die Öffentlichkeit in der Pressearbeit vor der eigentlichen Veranstaltung. Es gab einen Zeitungsartikel Ende 24 schon im Zusammenhang mit dem Tag der Architektur in der WAZ Hattingen, und wie sich später herausstellte, war die ganze Seite auch in Bochum erschienen, einen Bericht im DAB, der offiziellen Zeitschrift der Architektenkammer, und dann die Broschüre der Veranstaltung selber. Und meine Kirche war fast immer als Beispielbild dabei. Und ich habe jetzt, Ende 2025, von einer Gemeinde in Bochum einen Auftrag erhalten, aufgrund dieses Zeitungsartikels!



Tomatenzucht auf dem Balkon
Ja – die Idee hatten wir schonmal, nach erfolgreicher Bau eines Hochbeets in der Coronazeit, haben wir jetzt mit der Tomatenzucht begonnen. Es hat super geklappt. Teilweise mussten Tomaten zur Sugo verarbeitet werden, weil wir gar nicht soviel essen konnten, wie reif waren. Und der Geschmack – grandios. Das machen wir noch mal.

Wohlfühlraum statt Weihnachtsstress – mein Adventskalender
In diesem Jahr habe ich mithilfe von TCS einen Adventskalender aufgesetzt. Technisch habe ich alles in die Wege geleitet (das hat mich Mühe und Geduld gekostet und Mut erfordert) und inhaltlich 24 Türchen gefüllt. Das Thema: Entfliehe der Hektik – finde Ruhe in deinem Zuhause.
Die Vorweihnachtszeit ist oft laut, voll und hektisch. Doch dein Zuhause kann ein Ort der Stille, Kraft und Balance sein. Als Innenarchitektin mit dem Schwerpunkt Healing Design zeige ich dir, wie du mit kleinen Impulsen große Wirkung erzielst – für mehr Wohlbefinden, Zufriedenheit und innere Ruhe. Dein Healing Design Adventskalender.
24 E-Mails – 24 Impulse für dein Zuhause: Vom 1. bis 24. Dezember erhältst du täglich eine einfache, alltagstaugliche Idee, einen Impuls rund um das Thema Healing Design für dein Zuhause.
Ich teile mit dir meine Erfahrungen aus dem Healing Design, für dein Wohlbefinden und innere Balance. Räume wirken und nehmen Einfluss auf uns und unser Verhalten. Nutzen wir das doch. Als Innenarchitektin zeige ich dir, wie Farben, Licht, Materialien und kleine Rituale dein Wohlgefühl beeinflussen können. Nicht nur zu Weihnachten, sondern für jeden Tag, an dem du dir selbst näherkommen und etwas entdecken möchtest.

Den Aufwand habe ich unterschätzt, aber es hat einfach Spaß gemacht, die Ideen zu entwickeln, Tagesimpulse zu geben, Miniaufgaben zu stellen und Rituale aufzubauen. Das Feedback war überwältigend.
Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
Dankbarkeit ist für mich ein wichtiges Thema. Dankbarkeit lenkt den Blick auf das, was bereits gut ist, statt auf das, was fehlt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie positive Gefühle, Beziehungen und innere Ruhe stärkt – und genau das macht das Leben spürbar zufriedener. Schon kleine Momente bewusster Dankbarkeit lösen diesen Effekt aus.
Mein soziales Netzwerk – Freunde und Wegbegleiter
Durch die Vorbereitung zu unserem 60. Geburtstag, ist mir noch einmal klar geworden, wie wichtig Freunde sind. Welche Lebensphasen von und mit Freunden geprägt wurden. Und als wir die Liste der verschiedenen Freundeskreise zusammengestellt haben und überlegt haben, wann wir wem begegnet sind, waren wir selbst sehr beeindruckt. Wir haben Freundesgruppen, die uns seit über 40 Jahren begleiten, frischere Freundschaften mit einer besonderen Bedeutung die 15 und 10 Jahre alt sind, und auch ganz frische. Dafür bin ich sehr dankbar. Denn es sind tiefe Freundschaften, die sich über viele Jahre entwickelt haben, mit denen wir schon einiges durchgemacht haben, auch sehr schwierige Zeiten. Diese Verbindungen machen mich stark und geben mir Sicherheit.
Corinna und Ludwig sind seit Mitte Mai 2025 auf großer Reise und wir sind in Kontakt! Sie lassen uns mit täglichen Tagebucheintragungen und tollen Fotos ein bisschen mitreisen. Wir verlieren uns nicht aus den Augen – trotz tausender Kilometer, die zwischen uns liegen. Facetime sei Dank. Ich freue mich auf unser Wiedersehen, ganz in echt, im Mörz 2026!
Meine Familie
Danke, an meinen Mann, der mich und meine Arbeit unterstützt und mich so sein lässt, wie ich bin.
Meine Söhne sind auf einem wunderbaren Weg. Jeder hat seinen Weg gefunden, und jetzt dürfen wir an Ihrem Lebensweg teilnehmen und können Verantwortung abgeben. Danke, dass wir an eurem Leben teilhaben dürfen.
Kunden, Auftraggeber, Handwerker und Firmen
Die Arbeit an meinen Projekten hat mich tief berührt. Jede Planung, jedes Gespräch und jedes fertiggestellte Detail waren nur möglich, weil mir so viele Menschen ihr Vertrauen geschenkt haben. Meinen Kundinnen und Kunden danke ich von Herzen für die Offenheit, gemeinsam Räume zu gestalten, die wirklich etwas bedeuten. Ebenso erfüllt mich die Zusammenarbeit mit den ausführenden Firmen und Handwerkerteams mit großer Dankbarkeit – für ihr Können, ihre Verlässlichkeit und den respektvollen Umgang, der jedes Projekt zu einem gemeinsamen Werk macht.
Begegnungen in 2025, die besonders beeindruckt haben
In diesem Jahr ist mir aufgefallen, dass ich ein paar besondere Begegnungen hatte – neben vielen tollen Menschen sind mir ein paar Bauwerke, Skulpturen und Ort, von Künstlern und Wissenschaftlern, sehr nahegegangen und die Atmosphäre der einzelnen Begegnungen trage ich mit mir.
Die Elphi
Besonders beeindruckt hat mich die Elphi in Hamburg. Wir haben an einer Architektenführung teilgenommen und sind wunderbar hinter den Kulissen unterwegs gewesen. Die Funktionen, die Bauweise und auch die soziale Einbindung der Philharmonie in den Kontext der Stadt haben mich begeistert. Aber der absolute Knaller waren die Details – der schiere Wahnsinn. Gestalterisch eine Sensation. Der Gesamteindruck des Gebäudes mit den technischen Raffinessen, der Einbindung in die Stadt und die Aussagekraft des Gebäudes sind einmalig. Eine Landmarke, nicht nur für Hamburg sondern für ganz Deutschland und die Welt.
CopenHill
Ein weiteres Gebäude, was mich schon in der Berichterstattung fasziniert hat, ist die Müllverbrennungsanlage CopenHill von Bjarke Ingels in Kopenhagen, weil sie industrielle Infrastruktur radikal neu denkt: Auf dem Dach des hochmodernen Kraftwerks liegt eine öffentlich zugängliche Skipiste mit Wanderwegen und Kletterwand, wodurch ein sonst unsichtbarer Funktionsbau zu einem urbanen Freizeitberg wird. Diese Verbindung aus technischer Effizienz, ikonischer Architektur und hedonistischer Nachhaltigkeit hat weltweit Aufmerksamkeit erregt und gezeigt, wie Infrastruktur zu einem sozialen, identitätsstiftenden Ort für die Stadt werden kann.
Und das ist lange nicht alles, was Kopenhagen an aktueller Architektur zu bieten hat: Wenn es eine Stadt gibt, die für eine zeitgemäße Stadtplanung und für Architektur steht – dann diese Stadt. Wow!
Christus
Ich bin, auch in Kopenhagen, der Originalskulptur von Thorvaldsen begegnet.. Diese Statue ist als Nachbildung das Alleinstellungsmerkmal der ev. Kirche in Niederweigern. Im Original ist sie fast 4 m hoch und wirkt noch einmal viel beeindruckender. Die Statue ist so besonders, weil Thorvaldsen Christus nicht als strengen Richter zeigt, sondern als offene, tröstende, menschliche Gestalt, die Besucher mit ausgebreiteten Armen empfängt. Diese neue, sanfte Darstellung machte sie zu einem weltweit einflussreichen Symbol der Nähe und Hoffnung und ist als Nachbildung auf der ganzen Welt zu finden.
Ein Atelier
Das Atelier von Carl Eldhs, Schwedens bekanntestem Bildhauer. In einem Haus etwas außerhalb der Innenstadt. Die Atmosphäre hat mich absolut gefangen genommen. Ich hatte das Gefühl, kreativen Schwingungen zu spüren. Ein toller Ort.
Neorenaissance in Uppsala
Und endlich – ich glaube es war der 4. Versuch: Ich habe die Eingangshalle der ältesten Universität Schwedens gesehen. Die Eingangshalle des 1887 eröffneten Hauptgebäudes der Universität Uppsala ist eine repräsentative, neorenaissance Vorhalle, die mit ihren hohen Säulen, großzügigen Treppen und reich gestalteten Wandflächen den feierlichen Charakter des Hauses prägt. Sie dient bis heute als offener, frei zugänglichen Empfangsraum und wird häufig für Ausstellungen, Empfänge und Registrierungen genutzt. Und ich bin beeindruckt von der Atmosphäre, die sie ausstrahlt.
Naturforscher
Der Garten von Carl von Linné. Er war ein bedeutender schwedischer Naturforscher des 18. Jahrhunderts, der das bis heute gültige System zur Benennung von Pflanzen und Tieren entwickelte. Sein botanischer Garten in Uppsala diente als wissenschaftlich geordneter Lehr- und Forschungsgarten, während sein Landsitz Linnés Hammarby außerhalb der Stadt als ruhiger Rückzugsort und natürlicher Versuchsgarten fungierte, in dem er Pflanzen in freierer Umgebung studierte. Besonders im Wohnhaus des Gartens spürt man noch die kreative und wissenschaftliche Atmosphäre dieses Menschen.






Mein 2025 in Zahlen
Zahlen, die meine Präsenz zeigen
- Im Frühsommer habe ich bei LinkedIn die 1000der Marke der Follower geknackt
- 1307 LinkedIn Follower am 29.12.25
- 4044 Webseiten-Besucher in 2025 (Im Vergleich 2024: 1646.)
- 55 veröffentlichte Blogartikel sind auf meiner Seite
- 179 Newsletter-Abonnenten habe ich aktuell
- 43 Abonnementen haben sich für meinen Adventskalender angemeldet
- 6 Cornerstone-Artikel mit den Grundsatzthemen meiner Arbeitsthemen habe ich geschrieben
Mein Ausblick auf 2026
Meine 5 Ziele und mein Motto für 2026
- Neuausrichtung und Vision entwickeln: Privat stehe ich an einem Wendepunkt, ein Meilenstein ist erreicht, es ist der Anfang des letzten Teils meines Lebens – wie man es auch immer benennen möchte. Ich möchte herausfinden, was mir wichtig ist, was ich machen möchte und wie mein Leben aussehen soll. Gemeinsame Vision entwickeln: Das möchte ich dann mit den Ideen meines Mannes zusammenbringen – mal sehen, was unsere gemeinsame Vision wird.
- Wissen teilen: Ich würde gerne mein Wissen teilen und Kurse, Workshops und Seminare zum Thema Healing Design geben. Mir ist mit der Arbeit für meine Blogartikel sehr klar geworden, was ich mir für ein Wissen angeeignet habe und, dass ich mittlerweile auch Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt habe. Ich bin sehr stolz auf mein Manifest, das ich zum Thema Healing Design verfasst habe. Wenn Sie mehr über meine Haltung dazu erfahren möchten, lege ich ihnen den Blogartikel ans Herz. Der Link zum Healing Design Manifest.
- Das Thema Fitness und Gesundheit ist zum Ende des Jahres etwas verloren geagangne. Mehr Konzentration für dieses Thema. Da fehlt mir immer noch der wirkliche Mindset. Ich weiß, dass es wichtig ist – aber….
- Mein Newsletter schreiben: jeden Monat einen.
- Mein Angebot zeigen! Klarer und direkter anbieten und verbreiten. Ich werde eine neue Art der Zusammenarbeit anbieten. Klar herausstellen, was zu erwarten ist und was man für die Investition bekommt – mit einem Preis. Es ist noch in Arbeit – aber das Angebot ist fast fertig und kommt kurzfristig! Eine Idee dazu weiter unten.
- Mein Motto: Healing Design – spürbar anders. Empathisch + wirksam + menschlich. Healing Design zum Wohle aller. Das möchte ich weiterentwickeln und in die Welt tragen.
So können sie 2026 mit mir zusammenarbeiten
Projektverlauf
1. Kostenloses telefonisches Erstgespräch. Rufen sie mich an, oder schreiben sie mir: Kontakt
2. Definition der Beratungs- und/ oder Planungsaufgabe
- Was möchten Sie verändern?
- Wir legen den Umfang der Aufgabe fest
- Wir erarbeiten eine Zieldefinition
Die Ergebnisse erhalten Sie schriftlich zu Ihrer Verfügung. Online oder live bei Ihnen vor Ort
Das ist ihre Investition: Pauschal 495 € zuzüglich. MwSt, zuzüglich Fahrtpauschale
Ihr Vorteil bei dieser Vorgehensweise: Auf dieser Grundlage ist erst eine seriöse Kostenermittlung möglich und aufgrund der Zieldefiniton ist ein Ergebnis verlässlich zu erreichen. Und sollten wir nicht zusammenpassen, erhalten sie schriftlich formulierte Zieldefinitionen zu ihrer freien Verfügung.
Und dann erhalten sie
3. Ein schriftliches Angebot für die folgenden Planungsschritte, mit detaillierten Planungsschritten und der Kosten.
Und dann drücken sie auf die Starttaste
4. Und der Entwurfsprozeß startet
- Entwürfe mit alternativen Vorschlägen
- Ergebmiszusammenfassung in Plan, -Skizzen- und Schriftform
- Kostenschätzung
Und wenn sie dann sicher sind und alles geklärt ist beginnt es
5. Die Realisierung
Mehr zu den Planungsprozessen und wie Innenarchitektur funktionier in meinem ausführlichen Blogartikel: Was Ist Innenarchitektur?

Rufen Sie mich gerne an und wir finden heraus, was wir für Ihre Räume erreichen können.
Gudula Be-Pechhold
Ihre Innenarchitektin für die Wirksamkeit der Raumgestaltung.